Unsere Schule soll ein Ort sein, an dem sich die Kinder, die Eltern und das Pädagogenteam wohl fühlen. Deshalb sind wir stets bemüht, die Bildungs- und Erziehungsarbeit an unserer Schule weiterzuentwickeln. Folgende Schwerpunkte bringen die Qualität und Vielseitigkeit unseres Schullebens zum Ausdruck:
1. Gesunde Schule zum Wohlfühlen
2. Individuelles Lernen und Differenzierung
3. Sprachkompetenzentwicklung
4. Schuleingangsphase
5. Lehrerfortbildung
6. Naturwissenschaftlicher Unterricht
7. Digitalisierung
8. Optimierte Schuleingangsphase
Gesunde Schule zum Wohlfühlen
Wir bauen nicht nur auf die Vermittlung von Gesundheitswissen im Sachunterricht, sondern wirken durch verschiedene Maßnahmen direkt auf die Gesundheitserziehung unserer Kinder ein:
- Lockerung des 45'-Rhythmus durch den Unterricht in 90'- Blöcken mit angebotenen Möglichkeiten, dem kindlichen Bewegungsdrang zu entsprechen
- Spielpausen mit bewegungsfördernden Sport- und Spielgeräten
- Unterrichtsangebote zur Schulung von Koordination, Rhythmusgefühl sowie Angebote zur Entspannung
- Projekttage zu den Themen "Gesundheit/Mein Körper/Bewegung"
- Teilnahme an den Projekten "Klasse 2000 - Gesundheitsförderung an der GS" und "Gesund macht Schule"
Unsere Schule soll es allen Kindern ermöglichen, ihr physisches, psychisches und soziales Potential auszuschöpfen und ihre Selbstachtung zu fördern.
Individuelles Lernen und Differenzierung
ILEA (Instrument zur Lernstandsdiagnose und Entwicklungsbegleitung in der Anfangsphase) und ILEA plus sind Werkzeuge in Sachsen-Anhalt zur Diagnose und Förderung von Schülern, hauptsächlich in den Grund- und Sekundarschulen. Sie erfassen den Lernstand in Bereichen wie Lesen, Schreiben und Mathematik durch standardisierte, am PC durchgeführte Tests. ILEA wird besonders in den ersten Schuljahren eingesetzt, während ILEA plus für eine kontinuierliche Lernstandsdokumentation genutzt wird. Die Testergebnisse dienen der Planung individueller Fördermaßnahmen und der Anpassung des Unterrichts, um den Fortschritt der Schüler langfristig zu unterstützen.
Sprachkompetenzentwicklung
Ein Fundament für lebenslanges Lernen
Die Sprachkompetenzbildung ist ein zentraler Bestandteil unseres Bildungsauftrags. Sie legt den Grundstein für schulischen und beruflichen Erfolg sowie für die persönliche und soziale Entwicklung der Kinder.
Warum ist Sprachkompetenz wichtig?
Sprache ist das wichtigste Kommunikationsmittel und ein Schlüssel zur Welt. Sie ermöglicht es den Kindern, ihre Gedanken und Gefühle auszudrücken, Wissen zu erwerben und soziale Beziehungen zu gestalten.
Unsere Ansätze zur Sprachförderung
Frühe Förderung: Spielerische Aktivitäten, Lieder und Geschichten wecken die Freude am Sprechen und Zuhören.
Leseförderung: Regelmäßige Lesezeiten, altersgerechte Bücher und Lesepatenschaften fördern die Lesekompetenz.
Schreibförderung: Schreibwerkstätten und Projekte ermutigen die Kinder, eigene Texte zu verfassen.
Individuelle Förderung: Differenzierte Unterrichtsmethoden und individuelle Förderpläne berücksichtigen die Bedürfnisse jedes Kindes.
Fazit
Durch gezielte Maßnahmen schaffen wir eine solide Basis für die sprachliche Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler und bereiten sie optimal auf die Herausforderungen des weiteren Bildungsweges vor.
Schuleingangsphase
Die Schuleingangsphase umfasst die ersten beiden Grundschuljahre und erleichtert den Übergang vom Kindergarten zur Schule. Sie bietet Kindern die Möglichkeit, sich in ihrem eigenen Tempo zu entwickeln, wobei individuell auf den Lernstand und die Besonderheiten jedes Kindes eingegangen wird. Bei Bedarf können Kinder mit Lern- oder Sozialverhaltensschwierigkeiten die Inhalte in bis zu drei Jahren absolvieren. Ziel ist es, eine stabile Basis in Lesen, Schreiben und Rechnen zu schaffen.
Vorteile:
Individuelles Lerntempo:
- Kinder lernen ohne Erfolgsdruck in ihrem eigenen Tempo.
Flexible Förderung:
- Individuelle Förderung durch differenzierte Materialien und Doppelbesetzung im Unterricht.
Soziale Förderung:
- Altersgemischte Klassen ermöglichen gegenseitige Unterstützung.
Weniger Stress beim Schulstart:
- Sanfter Übergang und flexible Zeitrahmen reduzieren Druck für Kinder und Eltern.
Bessere Vorbereitung:
- Eine stabile Basis in den Grundfertigkeiten stärkt das Selbstbewusstsein und bereitet auf die folgenden Schuljahre vor.
Die erste Versetzungsentscheidung erfolgt nach zwei oder drei Jahren, je nach individuellem Fortschritt.
Lehrerfortbildung
Lehrerfortbildungen sind entscheidend für die berufliche Entwicklung und die Sicherung hoher Bildungsqualität. In dynamischen Bildungslandschaft müssen Lehrkräfte kontinuierlich ihre Fähigkeiten erweitern. Die Fortbildungen haben folgende Ziele:
Fachliche und pädagogische Kompetenz:
- Vertiefung fachlicher Kenntnisse
- Entwicklung neuer pädagogischer und methodischer Ansätze
- Differenzierter Unterricht und individuelle Förderung der Schüler
Soziale und emotionale Kompetenz:
- Schaffung einer positiven Lernumgebung
- Umgang mit verschiedenen Schülerbedürfnissen
- Strategien zur Konfliktlösung und Förderung sozialer Interaktion
Technologische Integration:
- Vertrautheit mit neuen Technologien
- Sinnvolle Integration digitaler Werkzeuge in den Unterricht
Persönliche Weiterentwicklung und Zufriedenheit:
- Austausch mit Kollegen
- Gewinn neuer Perspektiven
- Stärkung des Zugehörigkeitsgefühls und Engagements in der Schulgemeinschaft
- Diese Fortbildungen optimieren die Unterrichtsgestaltung und fördern den Lernprozess.
Naturwissenschaftlicher Unterricht
Ganzheitliches und experimentierendes Lernen ist besonders in den naturwissenschaftlichen Fächern ein wichtiger Baustein unserer pädagogischen Arbeit. Die langjährige Mitwirkung am Bund-Länder-Modellversuch SINUS stärkt in diesem Bereich nachhaltig unsere Unterrichtsqualität. Viele Anregungen zum Forschen und Experimentieren finden seither Eingang in unsere Lernangebote.
Digitalisierung
Im multimedialen Zeitalter ist es entscheidend, dass Schüler den kompetenten Umgang mit elektronischen Medien erlernen, da dies für schulischen und beruflichen Erfolg sowie gesellschaftliche Teilhabe wichtig ist. Unsere Schule fördert den Einsatz von Technologie als Lern- und Arbeitsinstrument, indem wir moderne Technologien wie interaktive Whiteboards und mobile Laptops in den Unterricht integrieren. Diese Hilfsmittel bereichern den Unterricht, fördern Medienkompetenz und bereiten die Schüler auf die digitale Welt vor, indem sie verantwortungsvollen und effektiven Mediengebrauch lehren.
Optimierte Schuleingangsphase
Unser Schulprogramm "Optimierte Schuleingangsphase" beinhaltet unsere pädagogischen Überlegungen sowie Erfahrungen bei der Gestaltung der Übergangsphase von der vorschulischen Bildung und Erziehung zur schulischen Arbeit an unserer Grundschule. Seit 2005 gestalten wir den Übergang in enger Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten unserer Region sowie im Dialog mit den Elternhäusern.

